Kontrastprogramm

Gestern habe ich 1000 Autobahnkilometer geschafft und an einem internen Meeting zum Thema „wir machen alles digital“ teilgenommen. Brauchte daher dringend Abwechslung! Die Emails können auch ein wenig warten….. Der Garmin blieb zu Hause, die Aufzeichnung der Kilometer kann ja auch das Smartphone in der Tasche machen. Wollte die frische Luft, die Natur und die abgelegenen Wege bewußt geniessen! Fotohalte, Durchatmen und dann kann man sich auch wieder an den Schreibtisch setzen!

Ein Sequoia bei der GST2017

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Das Sequoia im GST-Dress

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mein AWOL als Zaungast

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leider verwackelt: das Rad und sein Fahrer

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Fotos machen und dann los

Muss ich hier eigentlich erklären, was die GST ist? Also, heute war der Prolog in Berlin, einige der Teilnehmer wollten auch den Berliner Mauerweg abradeln, damit die Geschichte der Strecke komplett ist. Beim Start war ich kurz dabei, pure Neugierde. Irgendwie steht dieses Event auf meiner „möchte-ich-mal-machen-Liste“, aber das wird noch ein paar Jahre dauern. Bin mir aber nicht sicher, ob ich dafür mein AWOL nehmen würde oder doch ein anderes Rad aus dem Keller zerren würde.
Einer der Teilnehmer hat sich aber fürs „Schwesterrad“ vom AWOL entschieden, ein Specialized Sequoia. Alle anderen Räder waren deutliche MTBs, diverse Plus-Bereifungen waren auch zu finden.

Wünsche den Fahrern viel Spaß und viel Erfolg beim Absolvieren der Strecke!

Randnotiz 1: Anscheinend hat Ortlieb mit seiner Bikepacking-Linie großen Erfolg, mehr als die Hälfte der anwesenden Teilnehmer hatte mindestens eine Tasche von denen am Rad. Und beim Zweirad-Stadler war das betreffende Regalfach ziemlich leergekauft.

 

Randnotiz 2: bei PedalumMobile war ich auch kurz, da wurde gerade ein aktuelles AWOl-Rahmenset verkauft und es gab auch einen guten Bestand an kompletten AWOLs.

Nachtrag: Mario ist der Fahrer des Sequoia, er hat hier einen Blogbeitrag geschrieben.

kleine Zeitreise

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am Badesee

 

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Kirschenallee

Als Schuljunge liefen die Sommertage oft nach dem gleichen Schema ab: nach Hause kommen, Mappe irgendwo fallen lassen, keinen Gedanken an Hausaufgaben oder den nächsten Tag verschwenden, das Badezeug und die in der DDR typische Club-Cola greifen und dann mit dem Rad an den Badesee fahren.  Meistens bin ich dann auch zu spät nach Hause gekommen und es gab wegen dem verpassten Abendbrot Ärger mit den Eltern.

Der Buckowsee ist kein großer See, aber er war vom Dorf aus erreichbar und er bot die erwünschte Abkühlung. Die Wege dorthin wurden mit dem 26er Mifa-Rad absolviert (oder dem vorherigen 24er Kinderrad), Singlespeed war noch ein unbekannter Begriff, es ging über ein paar Feld- und Waldwege ans kühle Nass.

Bin da gestern die Wege wieder lang gefahren, etwa 30 Jahre später…. die Kirschenallee hat sich kaum verändert, aber natürlich die Orte an ihren Enden….und sicherlich auch der Radfahrer!

AWOL im Frühling 2017….

Mein AWOL hat neue „Schuhe“ bekommen, die Compass 700C x 44 Snowqualmie, die doch deutlich angenehmer fahren, als die vorher montierten „Winterreifen“ (einige Beiträge zurück). Die Reifen von Jan Heine/Compass Cycle vertreten eine etwas andere Philosophie, als die bekannteren Reifenhersteller: breit, sehr geschmeidig und ein recht reduziertes Profil. Und doch bleibt die in meinen wichtigste Eigenschaft des AWOL erhalten: Fahrtauglichkeit auf fast allen Wegen (auch die in Brandenburg beliebten Sandwege sind fahrbar) und dabei nicht langsamer. Außerdem hat das AWOL noch einige Kilometer dazu bekommen, es rollt störungsfrei durch das Berliner Umland.

In Deutschland sind die Compass-Reifen über Dailybreadcycles zu bekommen.

„Winterreifen“ fürs AWOL

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Die  orginalen Reifen (Specialized Trigger) haben 3.800 Kilometer lang problemlos ihren Dienst verrichtet. Es gab keinen Platten und sie hatten nach der Zeit auch noch ausreichend Profil. Aber wenn die Flanken porös werden, dann ist es so langsam Zeit, neue Reifen zu suchen. Die Compass 700cx44 Snoqualmie sind bestellt, aber ganz ohne Profil wohl eher für den Einsatz ab Frühjahr 2017 gedacht. Hatte aber noch einen Satz Faltreifen Renegade Control 29×1,8 von Specialized im Regal, also kamen die auf die Felgen. Meine ersten Eindrücke:

  • die Reifen passen trotz Profil sehr gut unter die Schutzbleche vom AWOL, sind aber auch mit 1,8 Zoll eher schmale 29er Reifen
  • trotz des Profils/dank der eng zusammenliegenden Mittelstollen laufen die Reifen sehr leise auf Asphalt, haben auch gefühlt keinen deutlich höheren Rollwiderstand
  • der Luftdruck wird auf der Flanke mit 2,5 bis 4 bar angegeben, mit 2,5 bar finde ich sie schon ziemlich „hölzern“, werde wohl mal Stück für Stück den Luftdruck reduzieren
  • ich habe die Reifen trotz mehrfacher Versuche noch nicht richtig auf der Felge zentrieren können, aktuell haben sie einen deutlich sichtbaren und spürbaren Höhenschlag 😦