so war das AWOLunmeeting 2016

Es war ein kleines, feines Treffen, fangen wir mit den Teilnehmern an:

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Dirk aus Dresden, ist auf die Apokalypse vorbereitet. Das Rad auch!

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Harald aus Hamburg, frisst Kilometer auf dem Arbeitsweg und individuellen Langstrecken.

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Nils aus Berlin. Hart? Schnell? Lang? Nils ist dabei! Die Porteurtasche war gefüllt mit Lebensmitteln…

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Christian aus Porta Westfalica, Minimalist! Jungspund in der Truppe😉

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Christoph aus der Nähe von Berlin – hat keine Ahnung, davon viel!

Wir treffen uns am Eckerloch, nach und nach treffen die Teilnehmer ein. Es wird Kaffee gekocht und getrunken, Geschichten erzählt und die Räder begutachtet. Der Wandererstrom am Treffpunkt wird immer weniger, es gibt Bier… Vor Einbruch der Dämmerung verlassen wir den Ort, zwei Teilnehmer machen sich auf den Heimweg und die restlichen drei fahren auf den Brockengipfel.

Dort haben wir den eigentlichen Sonnenuntergang knapp verpasst, aber die restliche Aussicht und auch die nächtliche Version davon wird genossen. Die Schutzhütte wird bezogen, wir reden über Radprojekte, geplante Radtouren und rollen irgendwann die Schlafsäcke aus.

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kurz vor der Nachtruhe

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Aussicht am Morgen aus dem Schlafsack

Irgendwie haben wir es verpasst, die Räder nebeneinander zu Fotografieren, als alle fünf beieinander waren… Wir haben nach dem Frühstückskaffee wenigstens die drei verbliebenen mal miteinander abgelichtet, da wird die unterschiedliche Auslegung der Räder doch deutlich sichtbar!

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Drei unterschiedliche AWOLs

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inkl. Fahrern

Dort oben trennen sich unsere Wege, Harald und ich verlassen den Brocken auf einer nördlichen Route, Dirk nutzt die Brockenstraße in Richtung Schierke.

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Blick zum Brockengipfel

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Abfahrt auf dem Kolonnenweg

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Bremsenteststrecke

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Nochmal der Brockengipfel.

Ich spreche jetzt mal für die restlichen Teilnehmer: alle hatten Spaß, auch individuell durch Anreise, andere Abenteuer und durch das spezielle Erlebnis, auf dem Brocken zu übernachten.

Wird es in 2017 wieder ein Treffen geben? Ich würde sagen: Ja!

organisatorische Kleinigkeiten

Treffpunkt/Treffzeit

Zwei Anfragen zum genauen Zeitpunkt tauchten hier auf… da einige sicherlich den Sonnabend zu Anreise auf dem Rad nutzen, halte ich etwa 15:00 Uhr für sinnvoll. Dort können wir dann erstmal in alle Ruhe quatschen/die Räder anschauen, auf „Späterkommer“ warten, bevor wir dann ggf. gemeinsam auf den Brocken radeln…

die letzten Kilometer vor Eckerloch

Bitte nutzt den Bahnparalellweg für die letzten Kilometer. Der Eckerlochstieg ist für Räder nicht geeignet und auch entsprechend gesperrt. Als kleine Inspiration für die Routenwahl empfehle ich euch das nachfolgende Video:

Specialized Sequoia

Der Designer des AWOL , Erik Nohlin; empfand die Lücke zwischen dem Specialized AWOL und dem Diverge groß genug, um dort ein weiters Modell zu platzieren: Das Sequoia. Es gibt die ersten Blogbeiträge zum Rad, die weitere Informationen und viele Fotos liefern:

http://bicycletimesmag.com/specializedsequoia/

http://theradavist.com/2016/07/call-it-a-comeback-specialized-brings-back-the-sequoia-and-its-versatile-design

http://www.bikeradar.com/road/news/article/specialized-sequoia-pricing-and-availability-47521/

http://www.cyclingabout.com/new-specialized-sequoia-2017-light-touring-bike/

Der letzte hat mir am besten gefallen, insbesondere die Abgrenzung zu den beiden anderen, ähnlichen Modellen von Big S. werden schön dargestellt.

Mir persönlich gefällt diese Brücke zwischen den Zwängen einer Großserienproduktion und Merkmalen, wie sie sonst nur individuell gefertigte Räder haben:

  • vollständig interne Kabelwege, auch in der Gabel, für elektronische Schaltungen und Dynamobeleuchtung
  • individuelle Rohrsätze für alle Rahmengrößen
  • eine recht schicke Carbongabel mit Befestigungen für´s Pizzarack
  • kürzeres Steuerrohr als beim AWOL, dafür kommt der Lenker dem Fahrer entgegen
  • 42 mm breite Reifen, wie beim AWOL und wie sie auch Jan Heine als ideal empfindet

 

Was mir nicht gefällt?

  • Steckachsen vorne und hinten…. Ja, ich weiß, die haben Ihren Sinn. Allerdings kenne ich momentan kein Nabeldynamo für den Achsstandard 100x12mm. Vielleicht ändert sich das ja noch. Möglicherweise lässt sich der SON-Dynamo http://nabendynamo.de/produkte/son_28_15.html ja auch mit Adaptern anpassen. Für den Einsatzzweck des Rades finde ich eine immer verfügbare Stromquelle unverzichtbar.

Wie bei der Markteinführung vom AWOL möchte Erik die Einsatztauglichkeit des Rades unter Beweis stellen. In der nächsten Woche tritt er mit zwei weitere Sequioa-Fahrern beim Sverigetempot 2016 an die Startlinie. Bei diesem Brevet müssen 2100 km in etwas mehr als einer Woche absolviert werden, Schweden wird dabei einmal der Länge nach durchfahren. Medial wird das wieder vom ERTZUI-Film begleitet, für die Fotos fährt John Watson von TheRadavist mit nach Schweden.

Wer Erik oder den anderen beiden Fahrern folgen möchte, kann das beispielsweise auf Instagram oder STRAVA tun:

Erik: @hellhommus

Rita: @ritajett/STRAVA-Profil

Patch: @hofweber

Ab August soll das Sequoia auf den Markt kommen, ich rechne allerdings mit Wartezeiten. So lange kann man sich ja überlegen, ob man die direkt von Big S. angebotenen Bikepacking-Taschen gleich dazu bestellt😉

 

Für die Ohren – Antritt.fm -der Podcast

Disclaimer: Ja, ich bin mir bewußt, daß das AWOL mit den im Podcast beschriebenen Touren unterfordert ist.😉

Gerolf und Christian produzieren den hörenswerten fahrradthematischen Podcast „Antritt“ auf detektor.fm, einmal pro Monat gibt es die lange Fassung als Download, die kurze Fassung gibt es per Stream.

In der aktuellen Folge geht es in der Rubrik „Ausfahrt des Monats“ um meine „Bäckerrunden“, die ich oft am Wochenende absolviere. Hört mal rein…. und natürlich gibt es auch noch Werbung für den Termin am 10.09.2016!

Faszination Brocken

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Am Goethehaus, die „Moschee“ im nebligen Hintergrund

Also, eigentlich gelten die nachfolgenden Bemerkungen für den gesamten Harz, für den Brocken aber im Speziellen! Rundum gibt es fast nur Flachland, gelegentlich ein paar Wellen aus den Eiszeiten, aber richtige Höhenmeter findet man in den Himmelsrichtungen Nord, Ost und West um den Harz herum kaum. Kein Wunder also, das der Brocken mit seiner Höhe von 1142 Meter über Null auf viele Radler anziehend wirkt. So ist es also keine Überraschung, daß

  • die längeren Brevets aus Hamburg oder Berlin gelegentlich den Brocken als Ziel bzw. Umkehrpunkt haben
  • das es ganz viele KOM-Abschnitte auf STRAVA gibt
  • solche organisierten Ausfahrten mit Begleitfahrzeugen und Rahmenprogramm stattfinden: (B)rocken

und es gibt sicherlich noch mehr Dinge/Veranstaltungen, die ich noch nicht gefunden habe….

Neben dem Radfahren gibt es noch ein paar andere Aspekte, die für mich persönlich auch spannend sind:

  • die speziellen klimatischen Bedingungen dort oben, mit ihren Auswirkungen auf die Fauna
  • der Brocken hat „Dank“ der deutschen Teilung auch eine spannende Geschichte, viele Spuren davon kann man noch entdecken
  • die Brockenbahn als aktives technisches Kulturgut, technisch längst nicht mehr zeitgemäß, aber immer wieder schön

Viel Spaß  unterwegs!

PS: man kommt mit ganz vielen Rädern auf den Brocken, je nach Routenwahl😉

 

 

 

aktuelle Eindrücke vom Brocken und Eckerloch

Dienstreisen muss man auch privat nutzen! Also kam das AWOL mit und ab Torfhaus ging es diesmal in Richtung Brockengipfel. Das war für mich eine neue Route, bis auf die letzten 1,5 Kilometer bis zum Gipfel. Oben habe ich mich nicht lange aufgehalten, sondern bin in Richtung Eckerloch aufgebrochen. Dort gab es dann Abendbrot für mich, Brezeln und Frischkäse.

Der Regen setzte sich fest, aber dank der Schutzbleche am AWOL hat mich das nicht so sehr gestört.